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26.09.2016

Diakoniewerk eröffnet Werkstätte in Oberneukirchen

Das Diakoniewerk errichtete im Ortszentrum von Oberneukirchen eine Werkstätte für Menschen mit Behinderungen. Am vergangenen Wochenende wurde der neue Arbeitsplatz für rund 50 Menschen mit und ohne Behinderung offiziell eröffnet.

OBERNEUKIRCHEN. Im Beisein von Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, Partnern aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreichen Angehörigen und Gästen wurde am Samstag, den 24. September die Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Oberneukirchen eröffnet. In der im Auftrag des Landes Oberösterreich geführten Werkstätte arbeiten zukünftig 31 Menschen mit Behinderung und 17 begleitende Mitarbeiter.

„Das Diakoniewerk beschreitet seit Jahren den Weg, dass Menschen mit Behinderungen dort arbeiten und wohnen, wo andere Menschen auch arbeiten und wohnen. Deshalb realisieren wir kleine, regionale Einrichtungen. Hier in Oberneukirchen werden die begleiteten Menschen als gleichberechtigte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger wahrgenommen, die auch für die Gemeinde etwas leisten. Oberneukirchen ist für uns ein gelungenes Beispiel für Teilhabe“, so Diakoniewerk Oberösterreich Geschäftsführer Gerhard Breitenberger.

Seit 2005 führte das Diakoniewerk in der ehemaligen Weberei Haider eine Werkstätte für 19 Mitarbeiter mit Behinderung, die von acht pädagogischen Mitarbeitern begleitet werden. Aufgrund des steigenden Bedarfs entschloss man sich das denkmalgeschützte „Pammerhaus“ im Ortszentrum von Oberneukirchen zu renovieren. Neben den bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstätte Oberneukirchen finden nun im neuen Haus weitere Menschen aus der Umgebung, die derzeit täglich nach Gallneukirchen oder Linz pendeln, ein Arbeitsangebot.

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer hob die Investitionskosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro und die dadurch erzielte Aufwertung des denkmalgeschützten Gebäudes hervor: „ Mit diesem Bau kann man auf jeden Fall sagen, es ist für die Infrastruktur und die Menschen in Oberneukirchen etwas gemacht worden. Ganz wichtig ist auch, dass in der Werkstätte nun für mehr Personen ein Angebot gestaltet werden kann.“

Der Bürgermeister von Oberneukirchen und Landtagsabgeordnete Josef Rathgeb betonte, dass beim Bau der Werkstätte ausschließlich regionale sowie oberösterreichische Firmen beschäftigt und gestärkt wurden: „Die Wertschöpfung bewegt sich in einem kleinen, guten Kreislauf. Das sind unsere Arbeitsplätze und unsere Steuern. Damit können wir dann auch wieder Einrichtungen finanzieren.“