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07.11.2016

„sequenzen per se“ in der Galerie Kulturformen

Ende Oktober wurde in der Galerie Kulturformen am Linzer Pfarrplatz mit einer kleinen Ausstellung die Broschüre der diesjährigen „Sequenzen“ präsentiert. Seit nunmehr fünf Jahren kooperieren die Ateliers der Lebenshilfe Gmunden und des Diakoniewerks in diesem wegweisenden inklusiven Kollektiv von freischaffenden und Art Brut Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausgangsidee der Sequenzen war es, in einem Großraumatelier, in dem rund um die Uhr gearbeitet und auch geschlafen wurde, Kunst und Kooperationen völlig frei entstehen zu lassen.

„Malen, umfallen, schlafen, wieder aufstehen, malen, umfallen und schlafen – das war das Konzept“, sagt Ferdinand Reisenbichler von der Lebenshilfe Gmunden über die Anfänge des Projekts. „Der Künstler ist das Kunstwerk“ zitiert Helmut Pum vom Diakoniewerk den im letzten Jahr verstorbenen Künstler Fritz Walter Jetzinger und betont damit den sozialen Prozess der Kunst, der auch das bestimmende Element der Sequenzen ist. Die Sequenzen 2016 wurden von den Galerien und Kunstvereinen des Kunst:Raum Gmunden mitveranstaltet. Die Broschüre beinhaltet neben einer eindrucksvollen Werkschau der Sequenzen 2016 Fachbeiträge der mitwirkenden Künstler/innen - unter ihnen Helmut Pum, Ferdinand Reisinger, Donna E. Price und Peter Assmann.

Die Broschüre kann unter atelier@diakoniewerk.at bestellt werden.